Sommerekzem durch Mücken? Die TOP 5 Tipps für Ekzemer

Sommerekzem - 5 Tipps

Dein Pferd hat wunde Stellen? Es kratzt sich blutig? Die Haare sind weggeschubbert und die Schweifrübe ist blutig? Du bist verzweifelt, weil Du Deinem Pferd helfen willst? Es juckt und die Haut sieht jeden Sommer grauenvoll aus? Dein Pferd ist ein Ekzemer? Hier erfährst Du mehr über die Hautkrankheit und die 5 besten Tipps, um Deinem Pferd zu helfen. Man kann nämlich einiges tun beim einem Sommerekzem, um es dem Pferd leichter zu machen. Da Du das Sommerekzem nicht ganz loswerden kannst, kannst Du Deinem Pferd am Besten helfen, in dem Du die Beschwerden linderst soweit es geht. Bevor ich Dir verrate, was Du alles dagegen tun kannst, erkläre ich Dir kurz wo das Sommerekzem vermutlich herkommt und wie es ausgelöst wird. Die Mücke ist schuld.

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Woher kommt das Sommerekzem?

Es gibt immer mehr Stimmen, die davon ausgehen, dass das Sommerekzem eine allergische Reaktion Deines Pferdes auf die Kriebelmücken und Milben ist. Die Kriebelmücken sind gerne in windgeschützten feuchten Ecken unterwegs, vor allem im Sommer. Die Mücken fliegen los, um Dein Pferd zu stechen und Blut zu saugen , um genug Energie für ihre Fortpflanzung zu sammeln. Wenn die Pferdemücke sticht, sondert sie ein Gift in ihrem Speichel ab, das das Blut zum Gerinnen bringen soll. Das wiederum löst den Juckreiz und das Sommerekzem aus. Denn Dein Pferd ist allergisch auf den Speichel der Pferdebiester. Deswegen bekommt das eine Sommerekzem und das andere nicht. Die Pferde scheuern sich dann regelrecht die Haut weg, weil das Jucken sie irre macht.

Es gibt auch Stimmen die sagen, dass das Sommerekzem eine allergische Reaktion des Pferdes auf zuviel Eiweiß im Gras sein kann. So oder so. Das Sommerekzem ist fies. Und Du kannst Deinem Pferd helfen es zu durchstehen.

Sommerekzem - 5 Tipps

Was sind die ersten Schritte gegen das Sommerekzem?

Erst einmal musst Du die Wunden mit entsprechenden medizinischen Tinkturen behandeln, dass sie sich nicht weiter entzünden können und der Juckreiz weniger wird*

Die TOP 5 Tipps gegen das Sommerekzem

    1. FliegensprayAlles was sich nicht unter der Ekzemerdecke verstreckt sollte mit Fliegenspray behandelt werden oder mit einem natürlichen Anti-Mückenmittel. Damit Dein Pferd wirklich Ruhe vor den lästigen Pferdebiestern hat*
    2. Futter spielt auch eine Rolle. Wenn ein Ekzemer zuviel Eiweiß abbekommt oder zu wenig Selen, Eisen, Kuper und Zink in sich hat, kann das den Stoffwechsel stören und die Ekzeme begünstigen. Du kannst auch sehr viel mit Kräuterfutter und speziellen Futterzusammensetzungen erreichen. „Kräuter fürs Pferd“ hat einen spannenden Artikel dazu geschrieben.
    3. Ekzemerdecken. Sie helfen Deinem Pferd, denn die Mücken kommen gar nicht erst an seine Haut ran. Das sind Spezialdecken, die besonders widerstandsfähig und dick sind. So hat die Mücke – im Gegensatz zur normalen Decke – keine Chance zu stechen.
    4. Passe die Weidezeiten Deines Pferdes an. Also schick es nicht unbedingt ganz früh am Morgen oder Abends bei Sonnenuntergang auf die Weide. Denn dann sind die meisten Mücken unterwegs. Weide ist naürlich grundsätzlich toll, aber bitte nicht neben Gewässer. Wie kleine Seen oder der Trinkwassertrog oder feuchte Misthaufen. Denn da tummeln sich besonders viele Pferdebiester.
    5. Hautpflege und Cremes. Da musst Du nicht auf die Chemie setzen. Du kannst natürlich Ekzemerlotionen verwenden. Die Haut bekommt so wieder mehr Feuchtigkeit. Ganz wichtig ist, dass Du natürliche Cremes verwendest. Das ist besser für die gereizte Pferdehaut als Chemie. Es gibt tatsächlich auch Menschen, die Biocremes wie Weleda für die Stellen verwenden. Du musst vermutlich verschiedenes ausprobieren und testen, was bei Deinem Pferd am Besten funktioniert. Jeder Organismus ist ein kleines bisschen anders.

Spezielle Ekzemerlotion*

Feuchtigkeitslotion von Weleda* 

Wichtig ist, dass Du immer dabei bleibst. Denn das Sommerekzem kann jedes Jahr wiederkommen. Du musst Dein Pferd konsequent pflegen und ihm immer wieder dabei helfen den Juckreiz zu lindern. Und Du musst früh anfangen. Das schreibt auch „Ponyliebe„, die aus ihrem Bickwinkel die Behandlung ihres Ekzemerponys erläutert.

Hier gibt es eine spannende Studie zum Thema Sommerekzem und Homöopathie.

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