Schuppenalarm? So erkennst Du ob Dein Pferd die Räude hat

Räude erkennen

Hinter der Räude stecken kleine Biester, Milben. Sie sind Parasiten, die auf Kosten Deines Pferdes leben. Sie haben verschiedene Wachstumsphasen: Erst das Ei, dann die Larve, dann die sogenannten Nymphen, dann kommt am Ende eine Milbe dabei heraus. Das alles passiert auf und in der Haut Deines Pferdes. Manche Milbenarten bohren sich auch rein in die Pferdehaut und legen dort ihre Eier ab. Das ist nicht gesund. Tipps, wie du die Räude erkennst gibt es hier.

Was steckt hinter der Räude?

Wenn die Milben sich auf Deinem Pferd durchfuttern, macht das etwas mit Deinem Pferd. Das nennt sich Räude.

Räude (Foto: Alan R. Walker, CC3.0)

Sie ist nicht mehr so weit verbreitet wie früher. Heute tritt die Räude vor allem im Winter auf, bei besonders felligen Pferden. Vielleicht auch, weil die Ernährung gerade nicht perfekt passt und das Pferd ein schlechtes Immunsystem hat oder von anderen Krankheiten geplagt wird. Sprich: Wenn Dein Pferd ohnehin gerade nicht ganz gesund ist.

So kannst Du das Immunsystem Deines Pferdes stärken*

Milben mögen Rücken, Fesseln und Sattellage besonders gerne. Leider sind die Pferdebiester ziemlich klein, mikroskopisch klein. Aber es gibt trotzdem Punkte an denen man sie erkennen kann. Die sichtbaren größeren Milben kannst Du besonders gut an Mähne und Schweifansatz sehen.

So erkennst Du die Räude:

  1. Symptom: Hat Dein Pferd einen Juckreiz? Stampft es öfter und versucht sich zu scheuern?
  2. Symptom: Bilden sich kleine Knötchen oder Krusten auf der Haut?
  3. Symptom: Hat Dein Pferd vielleicht sogar nässende Stellen und Borken?
  4. Symptom: Hat Dein Pferd Haarausfall an besagten Stellen?
  5. Symptom: Gibt es Entzündungen und eitrige Stellen? Durch die Verletzungen seitens der Milben kann es zu Infektionen kommen.

Sollte das alles oder mehrere Punkte zutreffen, kannst Du die Diagnose noch absichern, indem Du einen Milbentest durchführen lässt.

Der Milbentest

Ein bisschen Haut wird abgeschabt, dann in Kalilauge eingewicht und anschließend vom Tierarzt unter das Mikroskop gelegt. Das ist nicht ganz leicht, weil die Milben sich gut verstecken können. Je nach Milbenart und Befall kann es sogar sein, dass der Tierarzt mehrere Stellen untersuchen muss, um den Milbenbefall feststellen zu können.

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