Achtung Zecke! Ist das Pferdebiest tödlich?

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Du und Dein Pferd seid viel in der Natur unterwegs. Dort tummeln sich die Zecken. Vor allem im Sommer. Die Anzahl wächst, weil sie das Klima verändert. Zecken gibt es mittlerweile fast überall. Auch dort, wo sie früher vielleicht noch unbekannt waren. Besonders in Süddeutschland sind die Biester stark verbreitet. Wie die Zecke zubeißt und was man tun kann, um vorzubeugen? Die ultimativen Tipps gegen Zecken!

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Die ultimativen Tipps gegen die Zeckenplage:

1.Kauf Dir eine Zeckenzange! Dann kannst Du die Zecken rausdrehen, bevor sie Dein Pferd beißt und Blut saugt. Denn die Zecke beginnt erst nach einigen Stunden mit der Nahrungsaufnahme, weil sie erstmal nach der perfeten Stelle sucht. Du hast also nach dem Biss Zeit sie zu entfernen, bevor sie Borreliose übertragen kann*

2.Kauf Dir eine Zeckenzange! Wirklich! Du musst Dir eine Zeckenzange kaufen und Dein Pferd regelmäßig untersuchen*

3.Zeckenzange*

4.Du brauchst eine Zeckenzange*!

Du siehst schon, man kann NUR eines tun, um vorzubeugen. Eine Zeckenzange kaufen und das Pferd täglich untersuchen. Du kannst außerdem die Beine des Pferdes mit Zedan einreiben. Das soll helfen, dass die Zecken gar nicht erst Lust darauf bekommen sich auf Dein Pferd zu setzen. Denn sie übertragen unter anderem die Borreliose. Damit ist gar nicht zu spaßen.

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Borreliose, was ist das?

Zecken übertragen die Borreliose und die Ehrlichiose. Das ist eine Fieberkrankheit, die aber nur selten vorkommt. Viel häufiger ist die Borreliose. Sie ist hochgefährlich. Die kleinen Bakterien werden beim Blutsaugen in den Pferdeorganismus übertragen. Besonders gerne beißt die Zecke an Stellen, an die Dein Pferd nicht so gut rankommt. Also die Schenkelinnenseiten, an den Ellbogen und Kopf und der Pfrdehals. Sie wartet in den Büschen und niedrigen Bäumen, bis Du mit Deinem ferd vorbeireitest, dann spürt sie die Körperwärme. Wenn Dein Pferd dann das Gras oder den Busch streift, lässt sie sich mitnehmen. Eine Art Zeckentaxi.

Wie erkenne ich die Borreliose?

Das ist schwierig, weil die Symptome so vor sich hin wabern. Hier sind Fragen, die Du Dir stellen kannst, um zu erkennen, ob Dein Pferd Borreliose hat:

  1. Hat dein Pferd leichtes Fieber?
  2. Ist es oft müde?
  3. Ist es steifer als sonst?
  4. Hat es Verdauungsprobleme?
  5. Hat es Lähmungen und hält es den Kopf immer schief?
  6. Ertappst Du Dein Pferd öfter beim Headshaking?
  7. Zeigt es Verhaltensstörungen – wie Aggressivität oder andere Veränderungen?

Das sind alles Symptome der Borreliose. Können es sein, müssen es aber nicht. Ganz typisch ist auch, dass Dein Pferd immer wieder auftretende Lahmheit hat. Mal in dem einen, mal in dem anderen Bein. Die Gelenke sind dann jeweils geschwollen.*

Was kann ich gegen Borreliose tun?

Borreliose kann tödlich enden. Leider! Man muss diese Krankheit wirklich ernst nehmen. Am besten ist es, wenn Du die Borreliose früh erkennst und dann auch früh etwas dagegen tun kannst. Da aber die Symptome so wabern, ist das gar nicht leicht. Wenn der Tierarzt nicht rechtzeitig gerufen wird, dann kann die Borreliose leider chronisch werden. Deswegen musst Du immer gut auf Dein Pferd achten. Es ist besser den Tierarzt zu früh, als zu spät zu rufen.

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Wie behandle ich die Borreliose?

Da kann erstmal nur der Tierarzt ran. Borreliose muss mit heftigen Antibiotika behandelt werden. Aber auch das muss nicht zum Erfolg führen. Es gibt leider auch keinen Impfstoff gegen Borreliose für Pferde. Deswegen hilft es am meisten, wenn Du viele vorbeugende Maßnahmen ergreifst.

2 Comments
  1. Claudia 3 Jahren ago

    Es gibt eine Impfung für Pferde gegen Borreliose.
    Der Impfstoff heißt Equilyme von der Firma Merial.

    Gruß Claudia

    • Author
      Petra 3 Jahren ago

      Spannend! Danke für den Hinweis 🙂

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